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Berichte 2014

ADAC GT MASTERS Zandvoort 11.05.2014:
Doppelsieg für Estre/van Lagen
Auch das verregnete Sonntagsrennen der ADAC GT Masters geht an die „Regenkönige“ Kevin Estré und Jaap Van Lagen
Besser konnte das verregnete Wochenende in Zandvoort für die beiden Porsche Piloten Estré/Van Lagen nicht laufen. Nach dem sie bereits das Samstagsrennen klar für sich entscheiden konnten, gewannen sie auch das Sonntagsrennen.
Von Platz 4 ins Rennen gegangen konnte Van Lagen bereits in der 1. Runde an Dominik Baumann im Pixum BMW Z4 des Team Schubert überholen. In der 2. Runde holte er sich direkt Nicki Team im R8. Dann ging die Jagd auf den derzeit Führenden René Rast los. Ein Rundenlanger spannender Kampf um den ersten Platz entbrannte. Van Lagen ging dann in der ersten Kurve überraschend für Rast außen herum vorbei und konnte sich bis zum Fahrerwechsel 2,4 Sekunden absetzen. Nach dem Fahrerwechsel konnte Kevin Estré den Vorsprung sogar noch auf auf 8,3 Sekunden auf Linde/Rast ausbauen. Und das bei immer stärker werdenden Regen.  
Mit einem Rückstand von 13,9 Sekunden auf Estré kamen Fabian Hamprecht / Nicki Team als 3. Ins Ziel. Auf Platz 4 folgten Christer Jöns und Markus Winkelhock. Platz 5 ging an Dominik Baumann / Claudia Hürtgen, P6 an Maximilian Buhk / Maximilian Götz im Mercedes Benz SLS AMG GT3.

Die Sieger (Estré/Van Lagen) nach dem Rennen:

"Zwei Siege beim Heimrennen sind einfach unglaublich", freute sich van Lagen nach dem Doppelsieg. "In der ersten Rennhälfte habe ich von meiner Streckenkenntnis profitiert und dadurch im Nassen eine andere Linie gefahren als meine Gegner. So konnte ich dann auch René Rast überholen und in Führung gehen. Es war ein tolles Manöver und er hat sich fair verhalten."
"Jaap hat in der ersten Rennhälfte einen fantastischen Job gemacht und mir unseren Porsche in Führung liegend übergeben", sagte Estre. "Ich habe dann auf meinen ersten Runden nicht genug riskiert, dadurch kamen die Audi etwas näher. Das Team hat mich informiert, dass mein Vorsprung geringer wird. Dann habe ich gepusht und konnte mir etwas Luft verschaffen. Es war etwas einfacher als im Rennen gestern, denn ich musste in der Schlussphase mein Tempo nur noch kontrollieren und nicht mehr angreifen."

Text: Harald Jordan - 11.05.2014