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Berichte 2014

ADAC GT MASTERS Zandvoort 10.05.2014:
Estre/Van Lagen dominieren die „Wasserspiele“ von Zandvoort


Bereits kurz nach dem Start, direkt in der ersten Kurve legte der 25 Jährige Kevin Estré im IT Racing Team Porsche den Grundstein für den Sieg im 3. Lauf des Jahres. In strömenden Regen ging er an den von Pole gestarteten Robert Renauer im Porsche des Team Herbert Motorsport vorbei. Leider hatte Renauer im der 3. Runde etwas Pech. Er ging etwas zu früh aufs Gas, und der Porsche drehte sich von der Strecke.
Durch seine freie Fahrt an der Spitze fuhr Estré stellenweise bis zu 3 Sekunden pro Runde schneller als seine Verfolger.
Spannend ging es dagegen auf den folgenden Plätzen zu. Um Rang 2 lieferten sich Florian Stoll im Audi R8 LMS und der erst 17 Jährige Kelvin van der Linde im Abt Audi R8 LMS ein packendes Duell um den 2. Platz. Vorne weg zunächst Stoll, aber öfters hart aber Fair Attackiert von van der Linde. Dann Linde etwas zu spät auf der Bremse, und der Audi schob trotz eingeschlagener Lenkung auf Grund der Nassen Fahrbahn über die Vorderräder und  über die Wiese. Stoll also direkt wieder vorbei, und auch Christer Jöns konnte noch vorbei fahren. Durch den 3 Kampf um die Plätze 2-4 konnte Estré seinen Vorsprung kontinuierlich bis auf 18 Sekunden ausbauen. Nach dem Fahrerwechsel übernahm Jaap van Lagen den Porsche und fuhr ihn auch am Ende mit einem Vorsprung von noch 9,2 Sekunden als erster ins Ziel. Auf Rang 2 folgte Christer Jöns und Markus Winkelhock im Abt Audi R8 LMS Ultra. Platz 3 ging an René Rast und Kelvin van der Linde im ebenfalls Abt Audi R8 LMS. Platz 4 ging an Dominik Baumann und Claudia Hürtgen im PIXUM BMW Team Schubert.
Als 5. Über die Ziellinie fuhren Fabian Hamprecht  und Nicki Team. Platz 6 ging an Daniel Dobitsch und Florian Stoll.
2 Statements von Estré und van Lagen nach dem Rennen:

"Mein Start war super, ich konnte an Robert Renauer vorbeigehen, der sich sehr fair verhalten hat", sagte Estre nach dem Sieg. "Im Rückspiegel habe ich dann gesehen, wie er sich von der Strecke gedreht hat und von dem Moment an habe ich dann gepusht. Der Porsche war sehr gut und vor allem hatte ich natürlich freie Sicht. Ich hatte einen tollen Rhythmus, dann habe ich weniger riskiert und etwas Tempo rausgenommen."
"Kévin ist in der ersten Rennhälfte unglaublich stark gefahren und hatte teilweise 18 Sekunden Vorsprung. Eigentlich ist so was überhaupt nicht möglich, aber der Regen hat uns sehr geholfen", lobte van Lagen seinen Teamkollegen. "Ich habe Kévin vor dem Rennen alle Geheimnisse von Zandvoort im Regen verraten, das hat sicherlich auch etwas geholfen."

Text: Harald Jordan - 10.05.2014