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Berichte 2012

Sieg von Lunardi/Martin beim 8. Lauf zur ADAC GT Masters.

Wie auch bereits beim 7. Lauf am Samstag sollte das Wetter auch im 8. Lauf wieder ein große Rolle spielen. Kurz vor dem Start wieder Regen, dann etwa bei der Hälfte des Rennens ein Wolkenbruch, und gegen Ende wieder Sonnenschein stellten die Fahrer vor eine noch größeren Herausforderung als bereits am Samstag. Am besten damit  zurecht kamen Dino Lunardi und Maxime Martin im BMW Alpina B6, die durch ihren Sieg auch zugleich die Tabellenspitze in der Meisterschaft übernahmen.  Auf Rang 2 folgten Maximilian Götz und Sebastian Asch auf Mercedes Benz SLS AMG, sowie auf Rang 3 die Vortagssieger René Rast und Christian Mamerow im Audi R8 LMS Ultra.

Von der Pole gestartet konnte sich Maximilian Götz in den ersten beiden Runden an der Spitze des Feldes behaupten, ehe dann in der 3. Runde Maxime Martin im BMW Alpina vorbei zog. Dennoch blieb Götz ihm in den folgenden Runden  auf den Fersen. Als dann der Wolkenbruch einsetzte  konnte Martin ein kleines Polster von 5,1 Sekunden bis zum Fahrerwechsel rausfahren. Beim Boxenstopp übergab Martin das Steuer des BMW an Dino Lunardi, sowie auch Maximilan Martin das Steuer des Mercedes an Sebastian Asch. Lunardi baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Nur als dann gegen Ende des Rennens die Strecke wieder abtrocknete holte Sebastian Asch wieder auf. Jedoch kam die Aufholjagd ein bisschen zu spät, so das nach der Zieldurchfahrt ein Abstand von 2,1 Sekunden auf der Uhr stand. Ein Statement der Sieger nach dem Rennen: "In den abtrocknenden Bedingungen im ersten Renndrittel und am Ende waren wir nicht so gut, aber im starken Regen war das Auto sehr stark. Dino ist in der zweiten Rennhälfte fantastisch gefahren, aber wenn das Rennen noch einige Runden länger gedauert hätte, wäre es nochmals sehr eng für uns geworden."
Die Sieger des Rennens vom Samstag Chris Mamerow und René Rast gingen von Rang 12 aus ins Rennen. Nach einer fulminanten Aufholjagd unter schwierigsten Bedingungen konnten sie sich noch den 3. Platz auf dem Podium sichern. René Rast am Ende des Rennens: "Wir konnten uns heute im Rennen gut nach vorn arbeiten und sind sehr zufrieden mit dem Wochenende. Der Boxenstopp war optimal, das Set-Up hat gepasst und in der zweiten Rennhälfte konnte ich ein Auto nach dem anderen überholen.“
Auf Rang 4 folgten Christian Engelhart und Sean Edwards auf dem Porsche 911.

Text und Fotos: Harald Jordan - 16.07.2012