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Berichte 2012

René Rast und Christian Mamerow sicherten Audi den ersten Sieg in dieser Saison bei der ADAC GT Masters auf dem Nürburgring.

 

 

Typisches Eifelwetter beherrschte den ersten Lauf der ADAC GT Masters, der im Rahmen des Internationalen Truck Grand Prix auf dem Nürburgring ausgetragen wurde. Regen während der Startaufstellung und den ersten Runden, gegen Mitte des Rennens auch mal Sonnenschein und abtrocknender Strecke stellten die Fahrer vor schwierige Aufgaben.

Am besten bewältigten Christian Mamerow und René Rast im Audi R8 LMS Ultra die wechselhaften Bedingungen. Dahinter kamen fast Zeitgleich Dino Lunardi /Maxime Martin im BMW ALPINA B6 und Christian Engelhart/Sean Edwards  im Porsche 911 ins Ziel. Die beiden trennten auf der Ziellinie nur 0,014sec. Was einen Abstand von nur 20 Zentimeter bedeutet.

Bevor das 40 Fahrzeuge große Feld alleine auf die Reise geschickt wurde gab es aber auf Grund der Regennassen Fahrbahn und den schwierigen Wetterverhältnissen auf der Strecke erst einmal 2 Einführungsrunden, bevor das das Rennen hinter dem Saftycar gestartet wurde.

Bereits in der ersten Kurve legte Rast den Grundstein für den späteren Sieg. Bei einem erstklassigem Manöver ging er auf der Außenbahn an den von der Pole gestarteten Sebastian Asch im Mercedes Benz SLS AMG vorbei. Anschließend zahlte sich die Erfahrung, die René Rast auf dem Regen Nassen Nürburgring hat deutlich aus. Bis zum Boxenstopp mit anschließendem Fahrerwechsel fuhr Rast einen Vorsprung von 8,1 Sekunden auf Asch heraus.

Nach dem Stopp ging Christian Mamerow bei abtrocknender Strecke und ab und zu auch mal ein paar Regentropfen weiter. Gegen Ende des Rennens wurde es aber auch noch einmal spannend, denn Maxime Martin im ALPINA BMW und auch Sean Edwards im Porsche 911 holten mächtig auf. Am Ende der 60 Minuten Fahrzeit reichte es dann aber doch und Mamerow gewann mit einem Vorsprung von 1,6 Sekunden vor Martin und Edwards.

Sebastian Asch, der bis zu den Boxenstopps auf Rang 2 Lag war nach dem Stopp leider raus aus dem Rennen um eine vordere Platzierung. Auf Grund dessen das Asch 7 Sekunden zu spät zum Fahrerwechsel an die Box kam um Teamkollege Maximilian Götz das Fahrzeug zu übergeben wurden sie im Anschluss mit einer Stopp und Go Strafe bestraft. Am Ende konnte sich Götz auf abtrocknender Strecke noch auf Rang 7 nach vorne arbeiten. Im Interview sagte Götz dann: "Wir wollten beim Boxenstopp warten was die Konkurrenz macht und haben daher lange gewartet - leider sieben Sekunden zu lang. Die Entscheidung auf Slicks zu wechseln war aber goldrichtig, zum Rennende habe ich mit Abstand die schnellste Rennrunde gefahren. Jetzt müssen wir morgen unsere Chance auf ein gutes Ergebnis nutzen."

René Rast im Interview:  "Das Rennen hat viel Spaß gemacht. Nachdem ich Sebastian Asch überholt habe, habe ich versucht, am Limit zu fahren und so viel Vorsprung wie möglich herauszufahren. Wir haben dann allerdings beim Boxenstopp einige Sekunden verloren, da in der Box vor uns ein Lamborghini stand und wir erst rangieren mussten."

Als beste Mercedes Benz SLS AMG Piloten kamen Kenneth Heyer (Sohn der Rennsportlegende Hans Heyer) und Christiaan Francenhout auf Rang 4 ins Ziel. Dahinter folgten auf dem 5. Platz Alexandros Margaritis zusammen mit Lance David Arnold in einem weiteren Mercedes Benz SLS AMG. Der 6. Platz ging an den BMW Z4 von Schubert Motorsport mit Claudia Hürtgen und Dominik Schwager am Steuer.

Text und Fotos: Harald Jordan - 16.07.2012