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Berichte 2012

Asch / Götz Meister der GT Masters 2012

Spannender kann ein Finale nicht sein.
Bei traumhaftem Wetter sahen 20700 begeisterten Fans wie sich Sebastian Asch und Maximilian Götz Ihren ersten Saisonsieg einfuhren. Der zugleich auch zum Titelgewinn der GT Masters 2012 führte. Im Interview nach dem Rennen sagte Sebastian Asch: „Die letzten 15 Minuten im Auto waren die schwierigsten Minuten meiner gesamten Rennfahrerkarriere“
Maximilian Götz: "Ich lag nach dem Start hinter Ragginger und konnte gut dranbleiben und einen Puffer auf die Verfolger herausfahren. Wir konnten nur zum Sieg fahren, alles weitere lag dann nicht mehr in unserer Hand. Dass wir den Titel gewonnen haben, kann ich noch gar nicht realisieren, das muss ich erst sacken lassen."
Auf Platz 2 machten Dominik Baumann und Harald Procyk den Mercedes Doppelsieg perfekt. Auf Rang 3 folgten Robert Renauer und Nicolas Armindo auf Porsche 911.

Martin Ragginger führt in der ersten Rennhälfte
Direkt nach dem Start setzte sich der von der Pole Position gestartete Martin Ragginger im Fach Auto Tech Porsche 911 vor Maximilian Götz im Mercedes Benz an die Spitze des 33 Wagen großen Feldes. An dieser Reihenfolge änderte sich bis zum Pflichtboxenstopp nichts. Bei dem Boxenstopp übernahm Swen Dolenc den Porsche und Sebastian Asch den Mercedes. Asch machte direkt Druck auf den Führenden und konnte schließlich in der 23. Von 35 Runden die Führung übernehmen. Somit rückte der Titel in Greifbare Nähe. Zu dem Zeitpunkt war der Titelgewinn dennoch noch nicht in trockenen Tüchern, denn da hinter stürmten Christian Engelhardt im Porsche 911 vom Team Geyer & Wenig EDV – Schütz Motorsport, sowie auch Diego Alessi in der Callawax Competition Corvette, welche ebenfalls noch mit Titelchancen hatten, nach vorne um Kampf um den Titel die Notwendigen Punkte einzufahren.
Eine starke Aufholjagd von Sean Edwards und Engelhardt wurde dann in der Schlussphase nach einem Duell mit Dolec um Platz 2 zum Verhängnis. Auf Grund eines Kontaktes beim Überholmanöver kassierte Engelhardt von der Rennleitung eine Durchfahrtsstrafe durch die Boxengasse, wodurch das Rennen um den Titel für sie beendet wurde. Alessi, dem 2. Kandidat  auf den Titel würde trotz einem Sieg von Asch/Götz ein 2. Platz zum Gewinn reichen. Sie waren auch auf einem guten Weg dahin. Jedoch drehte sich Dolenc der zu dem Zeitpunkt auf Rang 2 lag während dem 2 Kampf und Schied aus. Die Rennleitung musste also noch einmal eine Durchfahrtsstrafe aussprechen, wodurch sie ein Paar Plätze verloren. Am Ende hieß es dann Sieg und Titel für Asch / Götz.
Nach dem Rennen sagte Asch im Interview: „Es war ungemein spannend am Start, ich konnte im Fernsehen nicht zusehen. Die letzten 15 Minuten im Auto waren extrem schwierig. Ich habe nur gehofft, dass alles bis zur Zielflagge hält."
"Wir haben uns das Beste für den Schluss aufgehoben und sind aus eigener Kraft zu unserem ersten Sieg gefahren", freute sich Maximilian Götz. "Wir konnten uns nur an die Spitze setzen, alles weitere lag dann nicht in unserer Hand. Dass wir nun den Titel gewonnen haben, kann ich noch gar nicht realisieren. Das muss ich jetzt erst sacken lassen."
Auf Grund der Strafen gegen Engelhardt und Alessi, sowie dem Ausfall von Dolenc konnten Dominik Baumann/Harald Proczyk mit Rang 2 ihr bestes Saisonergebnis einfahren. Auf Rang 3 folgten ebenfalls mit Ihrem besten Saisonergebnis Renauer / Armindo. Rang 4 ging an die Sieger des Samstagsrennens Claudia Hürtgen und Dominik Schwager. Vorn Rang 20 gestartet kämpften sich Lance David Arnold und Alexandros Margaritis auf Rang 5 vor.
Auf Grund der Strafe fuhren Engelhardt Edwards als 6. Über die Ziellinie. Auf Rang 7 folgten Maximilian Buhk / Andreas Simonsen im Heico Motorsport SLS. Platzt 8 ging an den von DB Motorsport eingesetzten BMW Z4 mit Simon Knap / Jeroen de Boer. Ihnen folgten auf Rang 9 René Rast / Chris Mamerow im Mamerow Audi R8. Alessi / Keilwitz beendeten den letzten Lauf der ADAC GT Masters auf dem 10. Platz.  

Text und Fotos: Harald Jordan - 02.10.2012